Brief aus Jerusalem Nr. 19

Dr. Debbie Weissman lebt seit 1972 in Jerusalem und ist eine jüdische Pädagogin im Ruhestand. Sie war zwei Amtszeiten lang Präsidentin des Internationalen Rates der Christen und Juden und ist Autorin von „Memoirs of a Hopeful Pessimist: A Life of Activism through Dialogue“ (Memoiren einer hoffnungsvollen Pessimistin: Ein Leben als Aktivistin im Dialog), erschienen bei Urim/K’tav. Seit dem vergangenen Herbst berichtet sie jeden Monat für BCJ Mitglieder über die Lage in Israel.

Rabbinisches Wort für den April 2025

Es ist Frühling, unübersehbar. Überall setzen blühende Sträucher und Blumen Farbtupfer in die Natur, frisches Grün sprießt aus den Zweigen, neues Leben. Es ist eine Zeit des Aufbruchs, des Knospens und des Werdens. In einem israelischen Kinderlied heißt es: „Aviv higia, Pessach ba“ – der Frühling ist gekommen, nun kommt auch Pessach. Denn auch das Pessachfest feiern wir als eine Zeit des Aufbruchs: Der Auszug Israels aus der Knechtschaft in Ägypten wurde zum Gründungsmythos des Judentums. Und wir stellen uns vor, wir seien dabeigewesen und wären selbst befreit worden. Pessach ist auch für uns heute eine Zeit, all das hinter uns zu lassen, was Unfreisein bedeutet.

East Side

Die israelische Serie „East Side“, die kürzlich auf ARTE Premiere feierte und in der Mediathek zu finden ist, zeigt die komplexen Dynamiken und Konflikte in Ost-Jerusalem. Im Mittelpunkt der zehnteiligen Serie steht Momi, ein ehemaliger Agent des israelischen Inlandsgeheimdienstes, der als „Fixer“ zwielichtige Immobiliendeals zwischen jüdischen Siedlern und arabischen Bewohnern einfädelt

Tätigkeitsberichte

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Gemeinsam gegen Antisemitismus

Dieses Projekt begann im Januar 2025. Die Anträge von 15 Gemeinden wurden bereits bewilligt, weitere sechs Gemeinden sind dabei Anträge zu stellen. Dies bedeutet, dass noch neun weitere Gemeinden gefördert werden können.