Rabbinisches Wort für den November 2025

Was bedeutet es, Abrahams Kinder zu sein? Aus der biblischen Erzählung über Abraham geht nicht hervor, warum Gott ausgerechnet ihn erwählte, ihn zum Aufbruch aus seiner Heimat aufforderte und ihn zum Segen aller Generationen der Erde machen wollte.

Beeing A Refugee

Der Dokumentarfilm verbindet Berichte von Zeitzeugen aus der NS-Zeit mit heutigen Flüchtlingsschicksalen und verdeutlicht so die immer wiederkehrende Relevanz von Flucht und Vertreibung. Interviews mit Flüchtlingsfamilien in Deutschland und Israel, aber auch Einblicke in gelungene Integrationsprozesse und interreligiöse Perspektiven zeigen die Vielschichtigkeit dieser zentralen Thematik der Menschheit auf.

Brief aus Jerusalem Nr. 25

Dr. Debbie Weissman lebt seit 1972 in Jerusalem und ist eine jüdische Pädagogin im Ruhestand. Sie war zwei Amtszeiten lang Präsidentin des Internationalen Rates der Christen und Juden und ist Autorin von „Memoirs of a Hopeful Pessimist: A Life of Activism through Dialogue“ (Memoiren einer hoffnungsvollen Pessimistin: Ein Leben als Aktivistin im Dialog), erschienen bei Urim/K’tav. Seit dem vergangenen Herbst berichtet sie jeden Monat für BCJ Mitglieder über die Lage in Israel.

Lesetipp im November

In seinem jüngst erschienenen Buch Gott im Wort deutet Klaus Wengst die neutestamentlichen Texte als Ausdruck des fortgesetzten Gesprächs des Gottes Israels mit seinem Volk und mit denen, die Jesus als den von diesem Gott Aufgeweckten bezeugen. An diesem Abend wird er seine Einsichten zur Vorstellung des letzten Gerichts im Neuen Testament vorstellen.

Von der Lehre der Verachtung zur Theologie des Respekts

Christlich-jüdische Beziehungen: sie sind komplex, voller Spannungen und haben sich vielfach verändert. In ihrem Vortrag geht Ursula Rudnick diesen Veränderungen nach. Musikalisch gestaltet wird der Vortrag von Stellenaduo.
Referentin: Prof. Dr. Ursula Rudnick, Stellena Duo
Termin: 20. November, 19:00
Ort: Auferstehungskirche, Berliner Ring 19, Rothenburg an der Wümme