
Referent*innen: Erkan Koc,
Rabbiner Dr. Gábor Lengyel,
Prof. Dr. Ursula Rudnick
Termin: 17. März 2026, 18:00 Uhr
Ort: Forum Dialog, Vahrenwalderstr.185, 30165 Hannover
Gemeinsamkeit
Im Ramadan steht das Fasten für Konzentration auf Gott, innere Sammlung und Solidarität mit Bedürftigen; das abendliche Fastenbrechen ist der Moment, an dem Dank, Erleichterung und Freude spürbar werden.
Wenn Menschen verschiedener Religionen zum Iftar zusammenkommen, wird erfahrbar, dass Judentum, Christentum und Islam Fasten und das gemeinsame Mahl als Wege verstehen, sich Gott und einander zu nähern.
Loben heißt, Gott für das Leben, für Bewahrung, für Nahrung und Gemeinschaft zu danken – im Islam etwa durch die häufige Wiederholung von „Al‑hamdulillah“, im Judentum und Christentum durch Segensworte und Psalmen.
Klage bedeutet, das eigene Leid, die Erfahrung von Unrecht und Ohnmacht nicht zu verschweigen, sondern Gott hinzuhalten. In den Psalmen klagen Betende Gott ihre Not und sogar ihr Gefühl, von Gott vergessen zu sein; gleichzeitig halten sie an der Beziehung fest.