BCJ verleiht Blickwechselpreis 2025 an Klaus Wengst

Der Verein Begegnung – Christen und Juden. Niedersachsen e. V. hat den Blickwechselpreis 2025 an Klaus Wengst verliehen – für seine Verdienste um das christlich-jüdische Gespräch.

Wie kaum ein anderer habe sich Klaus Wengst dafür eingesetzt, antijüdische Lesarten des Neuen Testaments zu überwinden und die bleibende Bedeutung Israels für die christliche Theologie herauszuarbeiten, so Karin Haufler-Musiol, die Vorsitzende von BCJ.

In ihrer Laudatio betonte Margot Käßmann: „Klaus Wengst hat mit beharrlicher Konsequenz dazu beigetragen, dass evangelische Theologie in Deutschland ihre eigenen Traditionen kritisch bearbeitet und zugleich die Nähe zum Judentum neu entdeckt. Dabei ging es ihm um eine grundlegende Neuorientierung: darum, das Verhältnis zwischen Kirche und Israel historisch zutreffend, theologisch verantwortet und ethisch angemessen zu gestalten …. Klaus Wengst hat es verstanden, komplexe historische und exegetische Zusammenhänge so zu vermitteln, dass sie für Menschen in Gemeinden relevant wurden. Viele Pfarrerinnen und Pfarrer, Religionslehrkräfte und kirchliche Bildungsverantwortliche verdanken ihm Sensibilität im Umgang mit biblischen Texten, in der Predigt sowie im Religionsunterricht.“

An der Preisverleihung wirkten die Landesbischöfin der Evangelisch-lutherischen Landeskirche in Braunschweig, Dr. Christina-Maria Bammel, und Marina Jalowaja vom Landesverband der jüdischen Gemeinden Niedersachsens mit. Die Laudatio hielt Prof. Dr. Margot Käßmann, Landesbischöfin i. R. der Ev.-luth. Landeskirche Hannovers. Pastorin i. R. Karin Haufler-Musiol, Vorsitzende des Vereins Begegnung – Christen und Juden. Niedersachsen e. V., überreichte den Preis.

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