Antisemitismus heute – Streitfragen in einer verletzlichen Demokratie

Plakat „Stimme erheben – Nie wieder Judenhass“

Termine: 13. und 20. Januar, 4. und 10. Februar 2027, jeweils 18:00 Uhr

Orte: verschiedene Orte in Hannover (siehe Programm)

Antisemitismus ist in Deutschland keine Vergangenheit, sondern eine aktuelle Herausforderung für Politik, Zivilgesellschaft, Bildung, Kultur und Kirche. Er tritt heute in unterschiedlichen Formen auf – offen und verdeckt, auf der Straße, im Netz, im Gewand von Israelkritik, in wissenschaftlichen Diskursen, als Verschwörungserzählung oder als Müdigkeit gegenüber der Erinnerung an die Shoah. Diese Vielgestaltigkeit macht es schwer, Antisemitismus klar zu benennen – und zugleich umso nötiger, genauer hinzuschauen. Wir wollen dies, wie jedes Jahr im Januar, mit differenzierten Analysen, kritischen Impulsen und konstruktiven Dialogen tun.

Kritik an Israel oder israelbezogener Antisemitismus? Streitfälle in Politik, Medien und auf der Straße

Referent: Prof. Dr. Michael Brenner, Ludwig-Maximilians-Universität, München
Termin: Mittwoch, 13. Januar 2027, 18:00 Uhr
Ort: Marktkirche Hannover, Hanns-Lilje-Platz, 30159 Hannover

Die Linke und Antisemitismus – Umstrittene Positionen in Politik, Wissenschaft und Öffentlichkeit

Referent: Bodo Ramelow, Ministerpräsident a. D. von Thüringen
Termin: Mittwoch, 20. Januar 2027, 18:00 Uhr
Ort: Liberale Jüdische Gemeinde Etz Chaim K.d.ö.R., Fuhsestr. 6, 30419 Hannover

Das schwindende Gedächtnis. Problematische Erinnerungskultur zwischen Schlussstrich-Forderungen und Täter-Opfer-Umkehr

Referent: Prof. Dr. Jens-Christian Wagner, Stiftung Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora, Weimar
Termin: Donnerstag, 4. Februar 2027, 18:00 Uhr
Ort: Tagungshaus der Katholischen Akademie, Platz an der Basilika 3, 30169 Hannover

Streit um die Kunstfreiheit – Antisemitismus im Kulturbetrieb

Referentin: Prof. Dr. Lea Wohl-von Haselberg, Filmuniversität Babelsberg Konrad Wolf, Potsdam
Termin: Mittwoch, 10. Februar 2027, 18:00 Uhr
Ort: Jüdische Gemeinde Hannover, Haeckelstraße 10, 30173 Hannover

Die Unterstützer*innen des Christlich-Jüdischen Gespräches sind: Die Beauftragte für Kirche und Judentum der Ev.-luth. Landeskirche Hannovers; Begegnung – Christen und Juden Niedersachsen e. V.; der Landesbeauftragte gegen Antisemitismus und für den Schutz jüdischen Lebens in Niedersachsen; Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Hannover e. V.; Landesverband der Jüdischen Gemeinden von Niedersachsen K.d.ö.R.; Landesverband der Israelitischen Kultusgemeinden von Niedersachsen K.d.ö.R.; Ev.-luth. Marktkirchengemeinde Hannover; Ev.-reformierte Kirchengemeinde Hannover; Katholische Kirche in der Region Hannover; Forschungsinstitut für Philosophie Hannover; Katholische Akademie des Bistums Hildesheim in Hannover; Evangelische Erwachsenenbildung Niedersachsen – Regionalstelle Hannover; Villa Seligmann – Haus der jüdischen Musik.

Bitte melden Sie sich für diese Veranstaltungen an und geben Sie im Feld „Weiteres“ an, welche Vorträge Sie besuchen möchten.

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