Christlich-jüdisches Gespräch in Hannover

Von der Freude an der Thora
Die jüdische Tradition widmet der Freude an und über die Tora ein eigenes Fest: Simchat Tora, das am Abend des 14. Oktober beginnt. Die lutherische Tradition tat und tut sich schwer mit der Freude an den Geboten. Gibt es hier eine Lernchance für lutherische Christ*innen?

Referentin: Prof. Dr. Ursula Rudnick
Termin: 07. Oktober 2025 ,19:00 Uhr
Ort: Petri-Kirche Kleefeld (Anbau), Dörriesplatz, 30625 Hannover

Rabbinisches Wort für den September 2025

Zum Neujahrsfest praktizieren wir ein Ritual, das absolut merkwürdig ist, aber doch zu den Elementen der Hohen Feiertage gehört, die mir am liebsten sind. Es heißt „Wirf weg!“ (auf Hebräisch: Taschlich)

Die Geburt des palästinensischen Flüchtlingsproblems

Dieses Buch von Benny Morris gilt als Meilenstein der modernen Nahost-Historiografie. In ihm untersucht der Autor, wie und warum etwa 700.000 Palästinenser im Zuge des arabisch-israelischen Krieges von 1948 ihre Heimat verloren und zu Flüchtlingen wurden.

Brief aus Jerusalem Nr. 23

Dr. Debbie Weissman lebt seit 1972 in Jerusalem und ist eine jüdische Pädagogin im Ruhestand. Sie war zwei Amtszeiten lang Präsidentin des Internationalen Rates der Christen und Juden und ist Autorin von „Memoirs of a Hopeful Pessimist: A Life of Activism through Dialogue“ (Memoiren einer hoffnungsvollen Pessimistin: Ein Leben als Aktivistin im Dialog), erschienen bei Urim/K’tav. Seit dem vergangenen Herbst berichtet sie jeden Monat für BCJ Mitglieder über die Lage in Israel.

Rabbinisches Wort für den August 2025

איכה, Ejcha? – Wie konnte das geschehen?, ist das Leitwort, das über diesen Wochen steht. Ejcha lautet der hebräische Name des biblischen Buchs der Klagelieder, das wir am 9. Aw in den Synagogen vortragen. Wir gedenken der Zerstörung des Ersten und des Zweiten Tempels in Jerusalem und vieler weiterer Katastrophen in der jüdischen Geschichte.