
Referentin: Towa Harety
Termin: 1. September 2025, 18:00
Ort: Jüdische Gemeinde, Haeckelstraße, Hannover
Kosten: 25,00 Euro
Ein besonders beliebtes und weit verbreitetes Gericht der israelischen Küche ist Schakschuka (hebräisch: שקשוקה). Ursprünglich stammt Schakschuka vermutlich aus Nordafrika – insbesondere aus Tunesien oder Libyen – und wurde von jüdischen Einwanderern mit nach Israel gebracht. Heute gilt es als Nationalgericht und ist aus der israelischen Alltagsküche nicht mehr wegzudenken.
Schakschuka ist im Kern ein einfaches, aber äußerst aromatisches Gericht: pochierte Eier in einer würzigen Tomaten-Paprika-Sauce, die mit Knoblauch, Zwiebeln, Chili und Gewürzen wie Kreuzkümmel und Paprikapulver verfeinert wird. Alles wird in einer Pfanne zubereitet und oft direkt daraus gegessen – mit einem Stück frischem Brot, etwa einem fluffigen Challa oder einem knusprigen Pita-Fladen, um die Sauce aufzutunken.
Schakschuka steht auch symbolisch für die israelische Esskultur: Sie ist geprägt von Teilen, Genießen und Gemeinschaft. In Israel wird selten allein gegessen – Mahlzeiten sind soziale Ereignisse, bei denen man viele kleine Gerichte teilt, spricht, diskutiert, lacht. Schakschuka passt perfekt in diese Kultur: Das Gericht wird in der Mitte des Tisches serviert, jeder dippt ein Stück Brot hinein, man isst zusammen aus der Pfanne – unkompliziert, herzlich, lebendig.